Positionen

Arbeit und Soziales

Wir Jusos fordern gut bezahlte und gesunde Arbeit. Darum muss der geplante Mindestlohn von 8,50 € flächendeckend und lückenlos ausgestaltet und die Leiharbeit gerecht gestaltet werden, damit diese von Unternehmen nicht missbraucht wird. Unsere Sozialversicherungssysteme sollen mit Steuern finanziert werden, damit eine wirkliche Umverteilung von oben nach unten möglich ist.

 

Bildung

Um mehr Gerechtigkeit in unserem Bildungssystem zu erreichen, setzen wir Jusos uns für eine Schule ein, in der man gemeinsam bis zur 10. Klasse lernt und individuell gefördert wird. Dies ist nur mit kleineren Klassen und mehr Lehrerinnen und Lehrern möglich. Nach den 10 Jahren ist eine Berufsausbildung möglich oder drei weitere Jahre bis zum Abi. Außerdem fordern wir kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni. Um dies zu erreichen, fordern wir die Abschaffung der Kindergartenbeiträge!

 

Europa

Die EU hat, nach den zwei Weltkriegen, für Frieden und Stabilität in Europa gesorgt. Um dies weiter zu gewährleisten, fordern wir eine gemeinsame Finanz-, Wirtschafts,- Sozial,- und Außenpolitik. Unser Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa.

 

Gleichstellung

Wir Jusos sind ein feministischer Verband. Wir fordern daher die Gleichstellung von Frauen. Dies kann nur durch eine Frauenquote in Unternehmensvorständen und Aufsichtsräten und gleichem Lohn für gleiche Arbeit erreicht werden. Wir setzen uns auch für den Ausbau Ganztagsbetreuungen in Kindergarten und Ganztagesschulen ein, damit Familie und Beruf miteinander vereinbar sind. Außerdem fordern wir die Gleichstellung von Homosexuellen und lehnen jede Art von Homophobie ab.

 

Internationales

Wir Jusos sind internationalistisch. Wir setzen uns gegen eine Welt mit Krieg, Ausbeutung, Ausgrenzung und Hunger ein. Deshalb wollen wir einen Ausgleich zwischen den Länder des Nordens und des Südens, fairen Handel und Entwicklungschancen für alle.

 

Innenpolitik

Wir Jusos setzen uns gegen Videoüberwachungen und Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ein, denn Brennpunkte werden damit nicht bekämpft, sondern nur verschoben. Daher setzen wir auf Vorsorge. Das heißt konkret: Mehr Jugendarbeit, bessere Jugendzentren und Unterstützungen von Vereinen. Moderne Politik bekämpft nicht nur Kriminalität, sondern auch deren Ursachen: Gute Sozial- und Bildungspolitik ist deshalb die beste

 

Sicherheitspolitik 

Um Konflikte in der Gesellschaft zu lösen und somit ein besseres Zusammenleben zu ermöglichen fordern wir mehr Volksabstimmungen!

 

Integration

Baden-Württemberg ist das Flächenland in Deutschland, in dem die meisten Menschen mit Migrationshintergrund leben. Zuwanderung sehen wir als eine große Chance. Um ein Zusammenleben in einer Gemeinschaft haben wir uns lange nicht ernsthaft bemüht. Aus diesen Fehlern müssen wir lernen. Daher fordern wir:

- Statt Vorurteile mehr Offenheit

- Statt Ausgrenzung mehr Einbindung

- Statt Einbürgerungstests bessere Sprachförderungen

Wir erwarten aber auch die Bereitschaft, sich in der Gesellschaft einzubringen und mitzumachen. Damit es nicht zu Identitätskrisen junger MigrantInnen kommt, fordern wir die Wiedereinführung der doppelten Staatsbürgerschaft, damit auch die Einbringung in die Gesellschaft erleichtert wird.

 

Öffentliche Daseinvorsorge

Wir Jusos setzen uns für eine öffentliche Daseinsvorsorge ein. Das heißt, Wasser, Umwelt, Energie und Personennahverkehr sind öffentliche Güter, die demokratischer Kontrolle und nicht Märkten unterstellt werden sollen.

 

Rechtsextremismus

Wir Jusos sind ein antifaschistischer Verband. Wir setzen uns gegen jede Art von Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus ein. Wir verteidigen daher die Demokratie gegen ihre Feinde und fordern das Verbot der NPD. Denn nicht nur aus Verantwortung vor unserer Geschichte werden Nazis immer unseren Widerstand erfahren.

 

Umwelt und Energie

Wir Jusos stehen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlage. Deshalb fordern wir den Ausbau erneuerbarer Energiequellen, um weltweit das Klima zu schonen. Wir setzen nicht auf zentrale Stromversorger, sondern auf Stadtwerke vor Ort, die sauberen Strom produzieren und somit die Städte und Gemeinden versorgen. Zudem entstehen durch grüne Technologien gerade in Baden-Württemberg viele Jobs mit Zukunftsperspektive. Um diese Jobs zu fördern, fordern wir die schnellstmögliche Abschaltung aller Atomkraftwerke. Denn Atomenergie ist sehr gefährlich und es gibt kein sicheres Endlager für Atommüll!

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Für Sie im Bundestag: Dr. Johannes Fechner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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News

22.04.2018 17:29 Außerordentlicher Bundesparteitag Wiesbaden
Alle Beschlüsse, Videos und mehr auf unserer Seite zum a.o. Bundesparteitag in Wiesbaden auf spd.de

22.04.2018 16:46 Neue Parteivorsitzende – Unser Versprechen: Solidarität
Nach 155 Jahren wird die SPD erstmals von einer Frau geführt: Die rund 600 Delegierten des SPD-Parteitags in Wiesbaden wählten Andrea Nahles mit 66,35 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden. Mit der Wahl setzt die SPD auch einen ersten Baustein für die Erneuerung der Partei: Mehr Diskussion, mehr Demokratie und: Erstmals seit ihrer Gründung 1863 steht eine

22.04.2018 14:47 Andrea Nahles zur SPD-Vorsitzenden gewählt
Andrea Nahles wurde heute auf dem außerordentlichen SPD-Bundesparteitag in Wiesbaden zur Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gewählt. Wahlergebnis: Abgegebene Stimmen 631 davon gültige Stimmen 624 Ja-Stimmen für Andrea Nahles 414 (66,35 %) Ja-Stimmen für Simone Lange 172 (27,56 %) Enthaltungen 38 Pressemeldung 051/2018 von spd.de

19.04.2018 08:19 Außerordentlicher Bundesparteitag Wiesbaden
Herzlich willkommen in Wiesbaden! Am 22. April beraten wir, wie wir als SPD gemeinsam in die Zukunft gehen. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen für eine starke Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einzubringen. Es geht um neue Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit, die wir im Dialog miteinander finden wollen. Auf dem Parteitag

12.04.2018 17:17 Interview mit Andrea Nahles in der Frankfurter Rundschau
SPD-Fraktionschefin Nahles will eine offene Debatte über die Frage, „welchen Sozialstaat eine Arbeitswelt braucht, die gut qualifizierte Menschen durch Algorithmen ersetzt.“ Ihr Anliegen: den Blick nach vorn richten, Pespektiven anbieten. Das komplette Interview mit der Frankfurter Rundschau auf spdfraktion.de

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