Bürgerzentrum in Achern

Veröffentlicht am 23.02.2019 in Ortsverein
 

Die SPD Achern setzt sich für ein Bürgerzentrum ein. Dies erläutert der Ortsvorsitzende Dr. Patrik Schneider gegenüber der ARZ.

Im Folgenden lesen Sie das weiter

 

Was sollte Ihrer Meinung nach ein Bürgerzentrum leisten?

Wir müssen darüber nachdenken, wie Menschen sich in Achern vernetzen und verbandeln können. Ihnen Gruppenräume und eine Infrastruktur bieten. Ich kenne solche Bürgerzentren aus der Stadtteilarbeit. Die wurden dort geschaffen, um soziales Leben wachsen zu lassen! Z.B. in Karlsruhe die Weiße Rose in Oberreut. Hier entstand das Herz des Stadtteils. Der Lebensmittelpunkt des Stadtteils. Kleine Gruppen- und Versammlungsräume, Infrastruktur wie eine Küche und ein Versammlungsraum für etwa 200 Leute. Gleichzeitig sind dort soziale Dienste ansässig. Kurze Wege!

In Achern ist es schon jetzt außergewöhnlich schwierig, z.B. als Ortsverein, Versammlungen abzuhalten. Wenn jetzt nochmals viele Menschen durch neue Wohnprojekte dazustoßen, ist es nach Ansicht der SPD wichtig, das zu unterstützen. Dafür die Steuermittel einzusetzen. Damit Achern nicht nur eine Schlafstadt bleibt, sondern gesellschaftliches, soziales Leben blühen und wachsen kann. Das ist wohl besser als ein Tagungshotel, das eher im schnelllebigen Businessbereich anzusiedeln ist. Und als solches auf die Illenau wirkt!

Zudem ist das ja am Seehotel wohl schon in Planung und dort an der Autobahn gut angesiedelt. Die Verknüpfung mit dem Grossmann Projekt sehe ich in der derzeitigen Planung zu wenig berücksichtigt. Warum nicht mit einem Elektroshuttle eine neue Buslinie in den Außenbezirk schaffen? Auch zu den Park and Ride Parkplätzen! Das wäre nachhaltig gedacht. Und würde die Innenstadt erheblich entlasten. Alleine dass in einem Hotel Tagesgäste keine teuren Tiefgaragenplätze anmieten, wird die Illenauwiesen zu einem dichten Verkehrsknotenpunkt mit oberirdischen Parkanlagen. Das ja schon heute für die Besucher der benachbarten Villa Antiqua schwierig. Zu der Lärmbelästigung durch den Hotel- und Tagungsbetrieb käme obendrauf der Run auf Parkplätze.

 

Können Sie sich – wie von Herrn Muttach ins Spiel gebracht – die Illenau-Werkstätten dafür vorstellen?

 Ich schätze diese Werkstätten sehr. Aber die sind von der Kapazität schon jetzt an der Grenze. Bislang gelang es in 5 Jahren nicht, eine Veranstaltung dort zu planen. Und wie gesagt: Jetzt kommen ja noch mehr Bürger durch Wohnen an der Acher, Lott und Illenauwiesen dazu. Das Bürgerzentrum müsste baulich größer angelegt sein – aber dem Geist der Illenauwerkstätten beherbergen. Warum nicht satt eines Hotels ein Bürgerzentrum. Das entspräche nach meinem Gefühl mehr dem sozialen und menschlichen Anliegen der Illenau: Liebe und diene – so wie es Roller einst prägnant auf den Punkt brachte! Ein Businesshotel widerspricht nach meinem Dafürhalten dem ursprünglichen Geist der Pflegeanstalt und vor allem dem Geist, den die Väter und Mütter der heutigen Illenauprojekts beabsichtigten: Kultur, Erinnern und Entschleunigung im hektischen Betrieb einer Einkaufsstadt! Das ist die eigentliche Bereicherung für die Stadt!

 

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